Events aus dem Schuljahr 2021/2022
Dieses Jahr feierte die Helen-Keller-Schule das erste Mal das Literaturfest „Lit. Wiehl“. Mit viel Freude und Kreativität präsentierten die Vor- und Unterstufen ihre gelesenen Bücher zum Thema Freundschaft auf der Bühne und gestalteten somit ein einstündiges Programm. Unter dem Motto „Mit Freunden schaffen wir alles“ wurden Filme, Vertonungen, Gedichte und szenische Darstellungen geboten. Die Zuschauer waren begeistert und waren sich einig: Das führen wir gerne nächstes Jahr fort. Denn wer einmal im Kreis der jungen Leser Platz genommen hat, vergisst nicht, welch eine begeisternde Stimmung solch ein Literaturfest entfalten kann.
Hilfe für die Ukraine – Sponsorenlauf
Am 30.03.2022 fand auf Wunsch der Schüler*innen ein Sponsorenlauf statt, um Geld für Hilfsgüter für die Ukraine zu sammeln. Die Klassensprecher*innen, die wöchentlich am Schüler*innenrat teilnehmen, haben bei der Organisation geholfen. Für einige war der Sponsorenlauf das erste große Event seit der Corona-Zeit.
Die Läufer*innen waren sehr aufgeregt und hoch motiviert – insgesamt herrschte eine fantastische Stimmung. Aus allen Stufen haben Schüler*innen teilgenommen, insgesamt 73 – von klein bis groß.
Die Läufer*innen haben sich selbst übertroffen, es wurden etliche Runden gelaufen. Insgesamt haben sie 896 Runden geschafft.
Liebe Läufer*innen: Ihr seid super!!!
Unsere Waffelaktion für die Menschen aus der Ukraine hat 320.- € eingebracht. Heute waren wir bei der CFA Gemeinde in Oberbantenberg und haben unsere Spende an den Pfarrer Hübner übergeben. Nun wird die Spende für Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel für den nächsten Hilfstransport am kommenden Donnerstag verwendet.
Beitrag von Steven V.
Seit August konnten wir endlich wieder ohne Unterbrechungen mit der Bienen-AG arbeiten. Da einzelne Schüler*innen die Schule verlassen oder sich für eine andere AG entschieden haben, konnten wir 4 neue Jungimker*innen aufnehmen.
Im Spätsommer kümmerten wir uns um die regelmäßige Kontrolle der Bienenvölker und erfuhren wie sich die Varroamilbe in einem Volk ausbreiten und damit großen Schaden anrichten kann. Deshalb kontrollierten wir gemeinsam wie viele Milben runterfallen, wenn wir eine Windel für drei Tage einschieben. Ja ihr lest richtig – eine Windel, so nennen wir Imker*innen eine schmale Schublade, die knapp über dem Boden eingeschoben wird und alle Milben auffängt.
Außerdem haben wir Altwaben eingeschmolzen und das Wachs mehrmals gereinigt. Daraus haben wir eigenen Lippenbalsam und Erkältungsbalsam hergestellt. Das machte allen viel Spaß.
Da uns auch wichtig ist, dass unsere Schulbienen und ihre Schwestern, die Wildbienen, im nächsten Frühjahr und Sommer genug zu essen haben, pflanzten wir im Herbst bienenfreundliche Pflanzen ein. Puuh, das war sehr anstrengend – der Boden war sehr steinig.
Im Herbst haben wir außerdem regelmäßige Futterkontrollen durchgeführt und die Bienen mit Winterfutter (Zuckerlösung und Futtersirup) versorgt. Schließlich können sie im Winter nicht fliegen, um sich Futter zu holen. Da ist es viel zu kalt. Die Bienen sitzen dann eng aneinander gekuschelt und ernähren sich von ihren Vorräten. Genauso wichtig ist es im Herbst, ein Mäusegitter anzubringen. Ja, auch Mäuse lieben Honig und suchen sich in frostigen Nächten ein warmes Zuhause. Mit dem Anbringen der Mäusegitter endete unsere Arbeit an den Bienen. Deshalb fand die Bienen-AG ab Ende Oktober vermehrt drinnen statt. Doch langweilig wurde uns nicht:
Besonders gefallen hat uns die Honigverkostung. Wir waren sehr erstaunt wie viele Honigsorten es gibt. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Wir wussten z.B. nicht, dass Honig auch sehr herb schmecken kann und somit gar nicht so süß, wie wir das von zu Hause gewohnt sind. Daher war der Kastanienhonig nicht unser Favorit.
Bei einem Stationslauf lernten wir, warum die Bienen immer sechseckige Waben bauen und wie sie das so genau hin bekommen. Wusstet ihr eigentlich, dass eine Biene, die nur für den Wabenbau zuständig ist, Wachsdrüsen hat, die sich danach wieder zurückbilden? Erstaunlich, oder?
Im Dezember machten wir einen Ausflug zur Imkerei Hirten. Dort erklärte uns Michael Hirten, wie er unser Wachs reinigt und daraus neue Mittelwände herstellt. Die Maschine, die das für ihn übernimmt war sehr beeindruckend. Am Ende nahmen wir neue Mittelwände mit, die die Bienen im Frühjahr brauchen.
Jetzt, zu Beginn des neuen Jahres haben wir Inventur gemacht: Haben wir genug Rähmchen, Zargen, Mittelwände? Was müssen wir noch kaufen?
Unsere Vorbereitungen für den Vorfrühling laufen auf Hochtouren. Unsere Rähmchen haben wir gereinigt, neu gespannt und Mittelwände eingelötet.
Ab diesem Jahr starten wir außerdem mit einem phänologischen Kalender, in den wir alle Beobachtungen und Messungen rund um die Schule eintragen. Seid gespannt!
Eure Bienenfreunde
Der Vorlesetag an der Helen-Keller-Schule
Am Freitag, den 19.11.21, war bundesweiter Vorlesetag. Unter dem Motto Große lesen für Kleine lasen in diesem Schuljahr die großen Oberstufenschüler*innen den kleinen Schüler*innen der Vor- und Unterstufen verschiedene Bilderbücher vor. Die Bücher wählten die Schüler*innen selbst zuvor aus dem Bestand unserer Schulbibliothek aus.
Anderen vorzulesen kann nervös machen und verunsichern. Sich aber trotzdem zu überwinden und dafür Applaus zu ernten war jedoch ein tolles Gefühl, sodass die Großen und die Kleinen höchst motiviert und erfreut auseinandergingen. Dank mutiger Vorleser*innen und toller Zuhörer*innen machte es so viel Spaß, dass es sicherlich eine Wiederholung geben wird.
Einschulung an der Helen Keller Schule
Dass Schule mehr bedeutet als nur Pauken und Plagen erleben ab dem 20.August 2021 insgesamt 16 Schüler*innen an der Helen-Keller-Schule.
Mit den Klängen des Liedes Schule ist mehr von Rolf Zuckowski wurden die I-Dötzchen sowie ihre Eltern und Erziehungsberechtigten zur Einschulung durch die Schulleiterin Frau Follmann Herzlich Willkommen geheißen.
Neben Frau Follmann füllte sich die Bühne schnell mit vielen wichtigen Personen, die die Schüler*innen in ihrem Schulalltag begleiten werden. So wurden die Sekretärin Frau Weuste, die Krankenschwestern und schließlich die Lehrerinnenteams der V1 und V2 vorgestellt. Wichtigste Akteure auf der Bühne waren danach die Klassenmaskottchen Libelle Lilli und Molli das Monster, die die einzelnen Schüler*innen endlich begrüßen konnten.
Während es für die Eltern und Erziehungsberechtigten mit wichtigen Informationen über das Schulleben weiter ging, erlebten die frisch eingeschulten Libellen und Monster ihre erste Unterrichtsstunde.
Der Start ist also geschafft. Jetzt freuen sich alle auf mehr Schule – auf das Kribbeln im Bauch, auf Spannung im Leben, vielleicht auch mal Trauriges, aber auch auf Herzklopfen.
Denn eines ist sicher: Schule ist so viel mehr.


























